D2 | die zwei Punkte aus Horw mitgenommen

Geschrieben von Rahel Estermann.

Die zweite Hälfte sorgte schliesslich für ein deutliches Resultat: Souverän schlägt die SG Malters/Emmen den TV Horw mit 24:13. Wir haben Lust auf mehr!

Endlich wieder die Spielsirene im Ohr und den Handball in den Händen! Und dazu noch etwas Klebriges an den Händen – und es handelte sich nicht um Harz?! Wir können nur spekulieren, ob sich in Horw vielleicht ein kratzbürstiger Hauswart oder eine zornige Lehrerin findet, denen die klebrigen Überreste auf Hallenboden und Gerätschaften tüchtig auf den Senkel geht. Oder ob der TV Horw viel Lust auf Innovation hat. Wie auch immer: In der Horwerhalle spielt man und frau ohne Harz, aber mit neuartigem Haftmittel an den Händen, das am Boden aber keine Spuren hinterlassen soll. Etwas ungewohnt war’s, und stellte uns neben dem Platz vor einige knifflige Fragen (Wie kann ich nun meine Haare nochmal richten?). Aber auf dem Spielfeld kamen wir ganz gut damit zurecht.

Trotzdem lief unsere Spielmaschine in der ersten Hälfte noch nicht allzu hochtourig. Unsere Verteidigung stand stabil und wurde vom nicht allzu schussgewaltigen Horwer Rückraum selten in Verlegenheit gebracht. (Und sonst war da noch Lisa.) Vor dem gegnerischen Tor stellten wir uns noch etwas sehr nervös an und konnten unsere Angriffe aufgrund von Eigenfehlern nur selten mit Toren krönen. So war das Spiel zur Pause noch offen (7:9 zu unseren Gunsten).
Zu Beginn der zweiten Hälfte sorgten wir bald für klare Verhältnisse und zogen auf der Resultatetafel davon. Nun machte es richtig Spass: Unser druckvoller Rückraum feuerte mal ins Lattenkreuz, suchte und fand den Durchbruch oder Frau Kreis. Da brauchte auch unsere Trainerin – ja, wir hatten eine! – gar nicht das volle Volumen ihres Stimmorgans zu bemühen. Laut war’s trotzdem, man kennt Andi, aber meistens gab’s Lob statt Tadel zu verteilen. Schlussstand: 24:13.
Danke den beiden Juniorinnen, die uns unterstützten. Eine insgesamt souveräne Leistung, die Rückkehr aufs Handballfeld machte Lust auf mehr!
Kriegen wir auch: Am 26. September geht’s weiter zuhause im Rossmoos gegen Altdorf.