H1 | Knapper Sieg im Kampf gegen den Abstieg

Geschrieben von Willy Vogel.

Der HC Malters landet im Kampf um die direkte Ligaqualifikation einen knappen, aber nicht unverdienten Sieg gegen die SG Ruswil/Wolhusen.

Der Start in die Partie gelang dem HC aus spielerischer Sicht gut. Hinten blieb die Abwehr in der Mitte kompakt und vorne wurden die grossen Räume hinter der Gegnerischen Abwehr ausgenutzt. Die spielerische Leistung spiegelte sich aber nicht im Resultat wieder, weil die SG ihre Möglichkeiten konsequenter ausnutzte als die Gastgeber. Danach ging es munter hin und her, keine der beiden Abwehrreihen verdiente sich gute Noten. Die Tore fielen gleich reihenweise, bis es dem Coach des HC Malters zu bunt wurde und er sein Time Out für sich beanspruchte. Was danach folgte war eine kleine Umstellung in der Abwehr, die Ihre Wirkung nicht verfehlte. Die Gäste verstrickten sich in schlecht vorbereitete Abschlüsse und technischen Fehlern, während die Gastgeber ihrerseits die Lücken in der gegnerischen Abwehr weiterhin ausnützen konnten. Dadurch wuchs der Vorsprung schnell auf einige Tore an und ein paar davon konnten vom HC als Vorsprung mit in die Pause genommen werden.

Nach der Pause ging es zuerst im Gleichschritt für beide Teams weiter, bis der HC Malters auf einmal ein wenig nachliess. Hinten zu weit auseinander und vorne zu inkonsequent. Die SG ihrerseits blieb dran und kämpfte sich - angetrieben von den mitgereisten Fans (kleine Anmerkung am Rande: leider waren die auswärtigen Fans lauter als die Einheimischen, was hoffentlich das nächste Mal wieder anders rum sein wird) - bis auf ein Tor an den HC heran. Einmal mehr bewies die SG enorme Nehmerqualitäten und schaffte es, trotz nicht fehlerfreiem Spiel sich an den HC dranzuheften.
Nach dieser kurzen Schwächephase rafften sich die Gastgeber wieder zusammen und machten wieder mit beim Toreschiessen. Erfolg brachten vielfach Kreuzungen oder das Spiel über den Kreis, während das starre Positionsspiel zum Scheitern verurteilt war. Da der HC hinten allerdings immer noch keine Kompaktheit an den Tag legen konnte, bedeutete jede verlorene eins gegen eins Situation automatisch ein fast sicheres Gegentor, ohne dass die SG ihre Angriffe spielerisch zu Ende bringen mussten.
Am Ende brachte das Heimteam die Führung über die Zeit. Knapp, aber nachdem man drei-viertel des Spiels geführt hat sicherlich nicht unverdient.