D1 | Erneuter Sieg gegen ein SPL2 Team im Cup

Geschrieben von Carmen Manganelli.

Wie viele Metaphern und Redewendungen passen in einen Spielbericht wenn eine nicht reicht? Aber ganz von Anfang...

Unsere Gegnerinnen aus Olten waren uns nicht unbekannt, in der letzten Saison mussten wir uns in der Finalrunde zweimal deutlich geschlagen geben. Somit hatten wir nicht nur emotional gesehen noch eine Rechnung offen. Die Kabinenansage war klar: Keine Gegenstösse riskieren, hart anpacken in der Verteidigung und „Göschenen-Airolo“ was den Trashtalk betrifft. Beim Cup stehen die Zähler auf Null und als Underdog können wir nur gewinnen. Mit diesem Wissen und einem freudigen Kribbeln in den Fingerspitzen starteten wir in die Partie. Der Start glückte uns wie erhofft, wir konnten mit 2:0 in Führung gehen und Olten verzeichnete ihre erste Verwarnung. Es folgten 28 nervenaufreibende Minuten mit stetigem Führungswechsel und Zeitstrafen auf beiden Seiten. Unseren Zuschauern, welche den Weg trotz herrlichem Wetter zu uns in die Oberei gefunden haben (herzlichen Dank für die tolle Unterstützung an dieser Stelle), wurde ein spannender Krimi geboten. Wie es sich für einen echten Hitchcock gehört, beendeten wir die erste Halbzeit mit einem Cliffhanger und gingen beim Stand von 13:13 in die Pause.


Die zweite Hälfte startete mit einem überraschenden Twist der Gäste, sie stellten auf eine offensive Verteidigung um. Doch auch diese Hürde konnten wir mit leichtfüssigen Aktionen meistern und gingen erneut in Führung. Olten ackerte jedoch konstant weiter und konnte in der 46 Minute erneut ausgleichen. Lag es am Cupzauber oder am Selbstvertrauen welches wir in unseren letzten Partien tanken konnten? Wer weiss das schon! Irgendwie haben wir es geschafft in der Schlussphase die Nerven zu behalten und gingen emotionsgeladen in den Endspurt. Es war schier unmöglich auf den Bänken sitzen zu bleiben als das Runde Mal um Mal den Weg ins gegnerische Eckige fand. Erst zum Schluss konnten wir klar in Führung gehen und fuhren das Siegesschiff sicher in den Hafen. Die Freude war riesengross als die Schlusssirene erklang. Wir haben es wieder geschafft und ein SPL2 Team aus dem Cup manövriert, diesen Kuchen haben wir uns wirklich verdient liebe Coaches!

Anmerkung der Redaktion; David gegen Goliath wurde bewusst aufgespart, mann soll ja noch was zum Schreiben haben falls dieser Wahnsinn im 1/4-Final gegen das SPL1 Team Herzogenbuchsee in der Oberei weitergeht.