D1 | Auf Punktejagd

Geschrieben von Leandra Furrer.

Man hat uns in der vergangenen Woche auf ein intensives und hart werdendes Spiel mit unterschiedlichen Herausforderungen, sei es die Verteidigung der Gegnerinnen, die mit einer Indianerin ausgestattet sei, oder die Torhüterin, die zu Spekulationen aufgelegt sei, gut vorbereitet.

Die Gegnerinnen aus Leimental sind uns bestens bekannt, verlor man im Verlaufe der letzten Rückrunde einen Punkt und musste die Halle mit einem Unentschieden verlassen. Logische Schlussfolgerung ist, dass die Gier nach 2 Punkten zu einer durstigen Hetzjagd tendiert.

Pünktlich um 19:00 Uhr begann das Spiel im baslerischen Binningen. Kurz nach den ersten 30 Sekunden erzielten die Gegnerinnen ihr erste Tor. Wir hatten eine lang andauernde Durststrecke vor uns, verwarf frau doch die nächsten 4 Bälle, wobei die Gegnerinnen mit 3:0 in Führung gingen. Zu Beginn der 7 Minute wurde unser erstes Tor erzielt, worauf weitere folgten, so dass es zur 9 Minuten 3:3 stand. In diese Hetzjagd waren nicht wir, wie gewünscht, die dominierende Kraft, viel mehr war es ein ausgeglichenes «Hin und Her». Mitte der 20 Minute wurden die Visiere neu gerichtet und das Ziel genauer anvisiert, infolgedessen mit einem Vorsprung von 3 Toren (11:14) konnte die Pausenbesprechung in Angriff genommen wurde.

Am Flow der ersten Halbzeit knüpfte frau an und weitere Bälle fanden zu unseren Gunsten den Weg ins Grüne (Netz). Konstant darf man das spielerische Verhalten der Malterserinnen in den ersten fast 15 Minuten der zweiten Halbzeit bezeichnen, waren die Mehrheit der Würfe erfolgreich versenkt und die Abwehr stand abgesprochen in ihren Reihen.

Um dem Ganzen Spannung zu verleihen, genügte es, trotz eines 8 Tore Vorsprunges, dass unsere Konzentration abnahm, die Passqualität misslang und die Würfe aufs gegnerische Tor zu wünschen übrigliessen. Die passende Antwort auf dieses Debakel fanden die Leimentalerinnen sofort und konnten bis in die 55 Minute 7 Tore wett machen und verkürzten ihre Jagd auf 21:22. Glücklicherweise fanden wir den Rank wieder, schossen 3 Tore in Folge, bekamen nur eines und konnten in den letzten Sekunden ein weiteres Mal das schöne Grün touchieren mit einem Traum von Wurf und beendeten das Spiel als Siegerinnen mit 22:26.

Das Fazit, welches wir aus dieser Hetzjagd ziehen, in dem wir mehrheitlich die Jäger waren, ist, dass trotz des Liga Unterschiedes, welcher schnell erkennbar war, eine kurze Zeitspanne der Unkonzentriertheit reicht, um den Ball aus den Händen zu verlieren.