D1 | leider hat es nicht gereicht...

Geschrieben von Leandra Furrer.

Nach ungewöhnlich gezwungenen Matchvorbereitungen in den unmöglichsten Vorzonen der Halle, verteilt auf 2 Etagen,begann frau sich auf den Match vorzubereiten. Da die physische Einwärmphase quasi übergangen wurde, versuchten sich die Spielerinnen wenigstens psychisch auf harte 60 Spielminuten einzustimmen.   Schnell, wurfstark und abgeklärt trat die Gruppen-Zweite aufs Feld und versenkten die ersten 2 7m mit Bravour. Mit diesen Unstimmigkeiten in der Abwehr machten wir uns den Beginn des Spieles selber zur Qual. Doch darauf kannten wir die passende Antwort und liessen die wohl gefürchteten Gegnerinnen der Saison nicht so leicht wegziehen, so dass zum Beginn der 5 Minute eine 1 Torführung zum 3:2 gutgeschrieben wurde. Leider blieb dies unsere einzige rationale Antwort und weitere Führungen blieben aus. Dies nicht aufgrund technischer Unkenntnis oder mangelnderKondition, auch der Torhüter der Gegnerinnen war es nicht, viel mehr fehlte es uns an konsequent ausgerichteten präzise platzierten Schüssen.  

So mussten wir trotz Schüssen aufs Tor und genial mit viel Geduld gespielten Zügen mitansehen wie die Gegnerinnen langsam wegzogen und der einstige Vorsprung in weite Ferne rückte. 6:8 lautete die Klatsche zur 17 Minuten, nicht dass wir uns dadurch entmutigen liessen, denn der Einsatz und der Wille jeder Einzelnen stimmte auf dem Feld sowie der Bank. Lautstark und voller Emotionen hetzten die Malterserinnen den Kontrahenten nach.

Zur Pause führten die Muothatalerinnen mit 3 Toren Differenz mit 8:11. Was in der ersten Halbzeit zu brodeln begann fand den Höhepunkt anfangs zweite, denn die Tore wurden nun in höchst Frequenz abwechselnd erzielt. In diesem Aufschwung hatten wir den längeren Atem und konnten in der 47 Minute sogar zu einem 16:16 ausgleichen. Leider folgte für uns (wie üblich) die Rezession, der 2-Halbzeitkiller. Die technischen Fehler begannen sich zu häufen, die Konzentration liess nach und die ungenauen Schüsse der ersten Halbzeit holten uns wieder ein. Wie sooft konnten wir auf unsere strake letzte Frau zählen, die so manche Bälle parierte und so das Schlussresultat von 18:20 human aussehen lässt.